Informieren und Handeln


Die Beschaffung und Weitergabe von Informationen stellt in der betrieblichen Praxis hohe Anforderungen an Interessenvertretung. Bei komplexen Problemen sind die wichtigen Informationen oft schwer zu erkennen. Durch die sich rasch verändernden Rahmenbedingungen, insbesondere der Unternehmensführungs- und Informationskonzepte wird diese grundsätzliche Problemstellung zusätzlich verschärft. Zu den Anforderungen an aktive Ehrenamtliche gehören, dass sie betriebliche Probleme und Lösungen gemeinsam mit den anderen Kolleginnen und Kollegen besprechen wollen, anstatt sie stellvertretend für alle nur in eigenen Gremien zu beraten. Darüber hinaus soll das Einbeziehen der Kollegen/-innen, als Experten/-innen in eigener Sache, in die Forderungsfindung und Durchsetzung als Teil einer offenen betrieblichen Gewerkschaftsarbeit praktiziert werden. Die Teilnehmer/-innen lernen Informationspolitik und Informationsprozesse besser zu verstehen und selbst mit zu gestalten.

Die Seminarinhalte sind:

  • Veränderungen von Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation und ihr Einfluss auf einen (gelingenden) Informationsfluss im Betrieb/in der Dienststelle
  • Informationsprozesse und Arbeitgeberstrategien
  • Strategien zur Informationsverarbeitung für betriebliche Akteure/-innen
  • aktive Informationspolitik als Gegengewicht zur Managementseite
  • Methode der Moderation
  • Führen von Informationsgesprächen


Zielgruppen:
BR, PR, iAN


Freistellungsgrundlage:
37(7), 46(7), BU


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